Tagliata di Manzo – Rindfleisch auf Rucola mit Parmesan

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Beim Überfliegen der Speisekarte einer kleinen Trattoria in Florenz hätte ich „Tagliata di Manzo“ beinahe fälschlicherweise als Nudelgericht eingestuft und verschmäht. Der schnelle Blick ins Wörterbuch offenbarte zu meinem Glück, dass dieses Gericht trotz der unbestreitbaren Namensähnlichkeit mit dem Wort Tagliatelle rein gar nichts mit Pasta zu tun hat. Bei Tagliata handelt es sich um eine einfache, aber raffinierte und sehr leckere Zubereitung unter Verwendung von kurzgebratenem Roastbeef, Entrecôte oder Hüftsteak sowie Rucola, Parmesankäse und Olivenöl. Außerordentlich wichtig für einen authentischen Geschmack ist, dass das Fleisch beim Braten außen eine schöne Bräune und Röstaromen erhält, innen aber noch sehr rosa und saftig bleibt.

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Ingwer-Zitronen-Limonade selber herstellen

Ingwer-Zitronenlimonade2

Angesichts hochsommerlicher Temperaturen ist es mir wichtig, einen ausreichenden Vorrat an selbst hergestellten Low-Carb-Limonaden ständig zur Verfügung zu haben. Prinzipiell ist die Herstellung einer Ingwer-Zitronen-Limonade sehr einfach und recht schnell erledigt. Zitronen werden ausgepresst, der Ingwer gerieben oder im Mixer zerkleinert, dann nach Geschmack gesüßt und mit Wasser verdünnt. Das geht schnell, aber mir oft nicht schnell genug, insbesondere wenn ich gerade durstig zu Hause angekommen bin. Aus diesem Grund stelle ich anstatt der fertigen Limonade ein Limonadenkonzentrat her, welches ich auf Vorrat in Eiswürfelbeuteln einfrieren und später nach Bedarf weiterverwerten kann. Die Konzentrat-Eiswürfel können nach Belieben als Limonadengrundstoff oder zur Aromatisierung von Mineralwasser oder als Geschmacksverbesserer für handelsübliche Limonaden genutzt werden. Sehr lecker sind zum Beispiel Ingwer-Zitronen-Limonade wahlweise gemixt mit Cola, Kräuterbrause, Orangensaft oder Orangenlimonade.

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Rinderhackspieße mit Thai-Curry gewürzt

Rinderhackspiesse-auf-Zitronengras

An einem asiatischen Streetfood-Stand (in Berlin) kam ich kürzlich endlich einmal wieder in den Genuss thailändischer Bratwürste.  Diese phantastisch schmeckenden Bratwürste, ein Bild gibt es am Ende des Artikels, sind mit thailändischer Currypaste und Kaffirlimettenblättern gewürzt. Da Naturdarm, der zur Herstellung von Wurst benötigt wird, nicht unbedingt zu den Zutaten zählt, die ich allzeit im Hause habe, habe ich Fleischspieße auf Basis von Rindfleisch hergestellt und diese ähnlich wie die thailändischen Bratwürste gewürzt. Die hierzu benötigten Zutaten Currypaste, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter sind in jedem asiatischen Lebensmittelgeschäft erhältlich. Die Fleischmasse habe ich dann auf Zitronengrasstiele verteilt. Die sehen nicht nur schick aus, sondern geben auch ein leckeres, leicht-zitroniges Aroma an das Fleisch ab.

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Käsecracker selbst gemacht

Kaesekraecker

Auf vielen auf Low-Carb ausgerichteten Foodblogs und Kochseiten werden Käsecracker seit Längerem als der ultimative Kartoffelchip-Ersatz gepriesen. Ganz zustimmen kann ich dem nicht, denn schon der Gedanke an den Verzehr dieser Käse-„Chips“ von der Menge einer Chipstütenfüllung lässt meinen Magen aus Angst, was da auf ihn zukommen wird, um Gnade flehen. Das soll nun aber wirklich nicht falsch verstanden werden, denn die knusprigen Käsecracker schmecken, insbesondere mit feinen Gewürzen verfeinert, ausgesprochen delikat. Liebhaber*innen von knusprig gebackenem Käse dürften hierbei vollends auf ihre Kosten kommen. Wie schon angedeutet, sollten die Cracker, auch wenn es schwer fällt, in vernünftigen Portionsgrößen verzehrt werden. Immerhin handelt es sich hierbei, abgesehen von einigen Gramm Kräutern, um Käse pur.

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