Dulce de Coco à la Praia do Forte

Dulce-de-Coco

Das Rezept entspricht nicht der üblichen, kuchenähnlichen Variante des Dulce de Coco, sondern ähnelt einer Rezeptur, wie ich sie im brasilianischen Bahia, genauer gesagt im Städtchen Praia do Forte, kennenlernte. Die dort verwendete stark gesüßte Kondensmilch habe ich durch Sahne und Eiweiß ersetzt, um eine lockere und cremige Variante zu erhalten. Zudem habe ich einen kleinen Anteil gemahlene Mandeln hinzugefügt, um den Geschmack noch interessanter zu gestalten.

Autor: Achim

Rezept für 3 – 4 großzügige Portionen:

100 g getrocknete Kokosraspel
30 g gemahlene Mandeln (die helle Sorte ohne Schalenanteil)
75 ml Milch
150 g Schlagsahne
1 frisches Eiweiß
1 Blatt Gelatine
Zucker oder Süßstoff nach Belieben

Blattgelantine in etwas kaltem Wasser einweichen.

Die Kokosraspeln und die gemahlenen Mandeln zusammen mit der Milch aufkochen und nach Geschmack süßen. Die Masse sollte soweit eindicken, dass keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

Wie viel Zucker hinzugegeben wird, bleibt jedem selbst überlassen. Brasilianische Köche würden hier wohl mindestens 4 bis unendlich viele Esslöffel Zucker empfehlen. Prinzipiell sollte die Masse sehr süß sein, da später die ungesüßte Sahne und das Eiweiß untergehoben werden.

Dulce-de-Coco-Kokos-gekocht

Sahne und Eiweiß steif schlagen und zusammen mit der Kokosmasse in eine Schüssel geben.

Nun die Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken.

Die Gelatine in 2 EL heißem Wasser auflösent und unter ständigem Rühren einarbeiten.

Beim Rühren sehr behutsam vorgehen, damit die Masse luftig und locker bleibt.

Dulce-de-Coco-Gelantine

Die Creme nun für ca. 1 Stunde im Kühlschank ziehen lassen.

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Praia do Forte (Bahia-BR) – Kirchplatz

Praia-do-Forte

Kommentare

  1. Andrea meint

    Als absoluter Kokosfan soeben nachgekocht mit 80 g Xucker und da ich gegen „normale“ Mandeln allergisch bin, habe ich diese gegen Erdmandeln ausgetauscht, so richtig was für den süßen Zahn und megalecker! Danke dafür!

    • Achim meint

      Hallo, das Rezept beinhaltet die Mengenangaben für getrocknete Raspeln. Die Angabe „frische oder getrocknete Kokosraspeln“ war also nicht ganz korrekt. Bei den getrockneten Raspeln gibt es allerdings enorme Unterschiede, wie ich gerade bei der Herstellung von Kokos-Schokoladen-Riegel (Rezept kommt in den nächsten Tagen) feststellen musste. Der Restfeuchteanteil ist bei verschiedenen Herstellern oft sehr unterschiedlich. Dementsprechend müssen dann auch die Flüssigkeitsmengen angepasst werden.

      LG
      Achim

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